Die erste Änderung, die ich aus dem Buch entnommen habe betrifft mein HUD. Bisher hatte ich nur die Standardwerte: Hands, VP$P, PFR, Steal und Fold to Steal.
Harrington empfiehlt aber einiges mehr an Werten, siehe hier:
Blau ist preflop, grün postflop und orange beihnhaltet stats zum Thema steals.
Wie es bei mehreren Tischen mit der Verteilung aussieht, habe ich mir noch nicht überlegt. Bei 2 müßte es aber noch klappen. Vorerst werde ich mich aber wieder auf einen Tisch konzentrieren. Da die HUDs jetzt doch einiges an stats beinhalten, habe ich die Bezeichnungen, bzw. Abkürzungen dazugenommen. Ich denke aber, dass ich im Lauf der Zeit auf immer mehr dieser Bezeichnungen verzichten werde. Dann dürfte der Platzbedarf auch nicht mehr ganz so groß sein. Den Screenshot spiele ich im Vollbildmodus.
Ein paar der Ideen, bzw. Themen aus dem Buch habe ich schon umgesetzt. Bzw. hat man ja oft, einige Ideen im Kopf rumschwirren, formuliert diese aber nicht aus. Am wichtigsten ist wohl die Nutzung von mehr stats um sich so ein besseres Bild vom Gegner zu machen.
Angewandt auf meine stats bin ich laut Buch ein LAG mit guten Werten, da konnte ich noch kein leak entdecken. Da es aber sicherlich einige gibt, werde ich das nach einigen 1000 Händen auf diesem Level noch mal analysieren. Diesbezüglich ist 5NL wohl nicht besonders aussagekräftig, da die Gegner im allgemeinen zu schwach sind, um nutzbare leaks beim Gegner zu entdecken. Die Notwendigkeit diese auszumerzen ist also nicht per se gegeben.
Eine interessante Aussage in dem Buch ist, dass Harrington davon ausgeht dass das Niveau bis 25NL (verglichen mit 10NL) nicht besonders stark ansteigt. Harrington teilt (analog zu den Unterteilungen bei Full Tilt) in Micro, Small, Medium usw. auf. Die Spielstärke innerhalb einer solchen Stufe variiert nicht in dem Maße wie gemeinhin angenommen. Darauf basierend würde sich wohl auch ein früherer Aufstieg auf 25NL lohnen. Ein Wechsel bei einer Bankroll von 400-500$ sollte dann auch möglich sein, ohne dass das Risiko von den Gegner gecrushed zu werden allzu hoch ist.
In manchen Blogs, Foren und Büchern wird dazu geraten, den Aufstieg nicht abrupt, sondern gleitend zu gestalten. Das bedeutet, wenn man z.B. auf 10NL mit mehreren Tischen spielt, immer mal wieder einen oder auch mehrere Tische des höheren Levels zusammen mit dem "normalen" Level zu spielen. Wenn man sich gut fühlt mehrere von den hohen Tischen, wenn man nicht das Gefühl hat, sein bestes Poker zu spielen dann eben weniger. Darüber werde ich bei Gelegenheit nachdenken, allerdings bin ich kein großer Freund des Multitablings (d.h. mehr als 2 Tische), 10 Tische 10NL und 2 Tische 25NL werde ich also nicht spielen. Hier muss aber jeder wohl den für sich selbst passenden Weg herrausfinden, ist ja nur ein Spiel.

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